Traden mit Währungspaaren – CFD Forex-Handel für Einsteiger

Zu den Handelsoptionen des CFD-Tradens zählt neben den Finanzprodukten

  • Rohstoffen
  • Staatsanleihen
  • Aktien
  • Optionsscheinen
  • Indizes

auch der Handel mit Devisen. Hierbei wird auf den steigenden oder fallenden Kurs des Basiswertes von Währungspaaren gesetzt. Bei dem auch als Forex (Foreign Exchange) – oder FX Handel bezeichnete Traden ist die Vorgehensweise festgelegt. Währungen werden stets in paaren gehandelt, wobei eine Währung gekauft, während die andere verkauft wird. Liegt man mit seiner Entscheidung richtig, so erzielt man den entsprechenden Gewinn.

Die erstgenannte Währung eines Paares wird als Basiswährung bezeichnet, die zweite als Kurswährung. Der FX-Handel nietet, vereinfach ausgedrückt, den Trader die Möglichkeit, auf Kursschwankungen zahlreicher Währungen zu setzen.

Schnelle und lukrative Gewinne sind durchaus realistisch. Doch explizit die Kursschwankungen sind zugleich auch die Risikofaktoren. Bei falscher Entscheidung oder einer ungenügenden Vorbereitung auf das Forex Traden können Verluste in nicht vorab zu bestimmender Höhe bedeuten. Auch der Totalverlust des Kapitals ist möglich.

Die gängigsten Währungspaare

Vorrangig werden Währungspaare gehandelt, der Wert auf internationaler Ebene als hoch und stabil bezeichnet wird. Exemplarisch hier einige Paare:

USD (US Dollar) – EUR (Euro)
JPY (Japanischer Yen) – CHF (Schweizer Franken)
AUD (Australischer Dollar) – GBP (Britisches Pfund)

Diese Währungspaare können zudem auch variieren und entsprechend anderweitig gehandelt werden, wie beispielhaft

CHF – US Dollar
EUR – CHF.

Daneben werden von den Brokern auch so genannte Exoten für den Handel angeboten wie

NOK (Norwegische Krone) – SEK (Schwedische Krone)
USD – PLN (Polnischer Zloty)
EUR – ZAR (Südafrikanischer Rand)

Beispiel des FX-Handels auf der Basis Euro/US Dollar

Sorgfältige Analysen und Marktkenntnisse erbrachten im Ergebnis, dass der Kurs des Euro ansteigen wird. Annahme des aktuellen EUR-Wertes zu dem US Dollar:

1,0600 Euro zu 1 US Dollar.

Der FX-Trader erteilt dem Broker die Order, für 100.000 US Dollar Euro zu erwerben. Innerhalb der folgenden drei Stunden steigt der Kurs des EUR wie erwartet an und beträgt nun 1, 0648. Bei diesem Wert entscheidet sich der Forex-Händler, die Position glatt zu stellen und verkauft.

In Zahlen ausgedrückt:

EUR 1,060 US Dollar 1

100.000 US Dollar Einsatz ergeben nunmehr 106.000 Euro

Kursanstieg von 1,0600 auf 1,0648 EUR gleich 106.480 EUR

Der Trader verkauft 106.480 EUR.

Gewinn: 480.00 EUR

Klingt auf den ersten Blick nicht sonderlich viel für ein Tagesgeschäft. Doch in diesem Zusammenhang kommen Margin und Hebel ins Spiel.

Wirkung von Hebel und Margin beim Forex Handel

Beim CFD-Handel mit Währungspaaren spielen Margin und Hebel eine übergeordnete Rolle. Die Margin ist eine Sicherheitsleistung, die vom Trader bei dem Broker für einen Handel zu hinterlegen ist. Wie auf den Online Portal CMC Markets in diesem Zusammenhang nachzulesen ist, wird Forex auf Margin gehandelt, wobei die Marginsätze je nach zu handelndem Währungspaar in unterschiedlicher Höhe vom Broker festgelegt werden. Dabei wird jedoch nur ein Bruchteil des eigentlichen Wertes des Finanzprodukts gefordert. Daraus ergibt sich eine Hebelwirkung, so dass mit geringem Kapitaleinsatz ein deutlich höheres Finanzvolumen bewegt werde kann. So wird bei einem Marginsatz von beispielhaft 0,20% ein Hebel von 500:1 erreicht. Dadurch würde der 500-fache Wert der für die Gesamtposition einzulegenden Margin bei diesem Beispiel bei der Platzierung des Trades betragen.

Der Broker

Ohne einen Broker geht beim FX Handel nichts. Doch auch in diesem Bereich gibt es gravierende Unterschiede. Idealerweise informiert man sich in diesem Zusammenhang und wählt Anbieter aus, die bereits in der Vergangenheit überzeugen und punkten konnten. Es gibt Broker, die aufgrund ihrer Erfahrung, Zuverlässigkeit und Seriosität entsprechend ausgezeichnet wurden. Warum also nicht die Top Anbieter für den FX Handel auswählen?

Vorab einige Faktoren, die der Broker in seinem Handelsportfolio führen sollte:

  • Kostenloses Demokonto
  • Vielfältige Angebote an Weiterbildungsmöglichkeiten
  • Innovative Handelsplattform
  • Umfangreiche Angebote von Finanzprodukten
  • Faire Gebühren und Kosten
  • Hohes Maß an Service und Support

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