Honda CR-V, Civic und Honda Jazz Hybrid: Zu Gast bei den Power of Dreams Testtagen bei Honda

Ich war mal wieder unterwegs in der Weltgeschichte und am vergangenen Samstag bei Honda in Mainz eingeladen, zur Vorstellung einiger neuer Modelle aus der aktuellen Produktpalette. Mit dabei waren nicht nur der Honda CR-V, der Honda Civic und der Jazz Hybrid, sondern auch die dazugehörigen menschlichen Teilnehmer, darunter Stefan Maaß und Fabian Meßner von Autophorie, sowie Björn von Mein-Auto-Blog.de.

Der Honda Civic in der neunten Generation

Der neue Honda Civic geht bereits in die neunte Generation und feiert somit bereits sein 40. Jubiläum, denn im Jahre 1972 ging der erste Honda Civic in Asien vom Rollband auf die Straße. Ganze acht Generationen weiter steht nun die neuste Version bereit, die zahlreiche Neuerungen zu bieten hat. Im Gepäckabteil findet man nun stolze 477 Liter, die man für große Einkäufe oder auch den Transport von Möbeln nutzen kann. Alle neuen Motoren der 2012er Generation sind serienmäßig mit der Start-Stopp-Automatik ausgestattet, was unter anderem dem Spritverbrauch und dem Geldbeutel zu gute kommen soll. Der kleinste Motor startet mit dem 1.4L Benziner mit 100PS, während der 1.8L bereits 142PS zu bieten hat. Einen überarbeiteten Turbodieselmotor mit 2.2L Hubraum gibt es mit 150PS.

Der 2.2L i-DTEC Motor weist einen kombinierten Spritverbrauch von 4,4/4,2 Litern auf, während sich die CO2-Belastung bei rund 115 bis 110 Gramm bewegt. Der 1.4L i-VTEC ist ebenfalls ein wahrer Spritsparer und verbraucht zwischen 5,4 bis 5,5 Liter auf 100 Kilometern. Der Spritverbrauch beim 1.8L i-VTEC liegt mit kombinierten 5,8 bis 6,4 Litern nur knapp darüber.

Der Honda Jazz Hybrid:

Als neues Hybrid-Modell war der Honda Jazz Hybrid vor Ort, der sich aufgrund seiner kompakten Bauweise im Kleinwagensegment platziert. Beim Honda Jazz Hybrid kommt ein Hybrid-Antriebssystem zum Zuge, das zum einen aus einem 1.3L Verbrennungsmotor (Vierzylinder) mit 65kW/88PS besteht und zum anderen aus einem Elektromotor mit 10kW/14PS an Leistung.

Durch die Kombination des Hybrid-Antriebssystems und weiteren Spritspar-Technologien wie etwa Start-Stopp-Automatik, schafft der Jazz Hybrid einen kombinierten Sprtiverbrauch von 4,5 Litern auf 100 Kilometern zu erreichen. Die maximale Spitzengeschwindigkeit ist mit 175kmh angegeben und die Beschleunigung von 0-100kmh findet binnen von 12.1 Sekunden statt.

Beim Jazz Hybrid startet die kleinste Variante ab 19.290€, was für einen Kleinwagen zwar kein Schnäppchen ist, was sich aber nach Jahren niedriger Tankrechnungen bezahlt machen kann.

Der Honda CR-V der vierten Generation

Im Jahre 1995 feierte die Ur-Version des Honda CR-V seine Premiere auf der Tokio Motor Show. Mittlerweile sind rund 17 Jahre vergangen und am 3. November wird die bereits vierte Generation bei den Händlern stehen. Der neue SUV zählt mittlerweile zu den erfolgreichsten Modellen in dieser Sparte und die neue Generation bringt noch einmal mehr Platz im Innenraum mit sich. Das Volumen wurde von 569 auf 669 Liter gesteigert, um 147 Liter. Unter der Haube bietet Honda zwei verschiedene Motoren an, den 2.0L i-VTEC Benzinmotor oder den 2.2L Dieselmotor.

Der 2.0L i-DTEC Motor bringt eine Leistung von 150PS und 350Nm Drehmoment mit sich und es steht ein Automatik-Getriebe mit fünf Gängen zur Verfügung. Die CO2-Belastung konnte von 195 Gramm auf 174 Gramm pro Kilometer gesenkt werden. Der 2.0L i-VTEC Benziner wurde von 150PS auf 155PS verstärkt und der Drehmoment hat sich auf 192Nm (2+Nm) erhöht. Serienmäßig ist in beiden Motoren die Start-Stopp-Funktion verbaut und den Benziner gibt es erstmals sogar als reinen Fronttriebler zu kaufen.

Als neues Feature in der vierten Generation steht außerdem der so genannte “ECON-Schalter” zur Verfügung, ein Knopf der links neben dem Lenkrad eingebaut ist. Über den ECON-Schalter könnt ihr verschiedene Eigenschaften wie etwa die Gasannahme oder die Klimaanlage optimieren, so das ihr weniger Sprit verbraucht.

Im Bereich der Sicherheitssysteme sind unter anderem ein Bergan- und Abfahr-Assistent mit dabei, das elektronische Stabilitätsprogramm VSA und das Advanced Driver Assist System, kurz ADAS. Die Basisvariante des neuen CR-V startet ab dem 3. November 2012 zum Preis ab 22.990€ durch. Die Dieselvariante mit dem 2.2L i-DTEC-Aggregat legt bei 28.975€ los.

Testfahren mit dem Honda Civic, dem Jazz Hybrid und dem Honda CR-V

Während meines Aufenthalts in Mainz hatte ich natürlich auch die Möglichkeit die einzelnen Modelle einmal genauer unter die Lupe zu nehmen. Gefahren bin ich dabei den Honda Civic und den Jazz Hybrid, wohin gegen Stefan und Fabian den CR-V genauer unter die Lupe genommen haben.

Der Honda Civic sortiert sich in die Kompaktklasse ein und ist somit unter anderem eine Konkurrenz zum Volkswagen Golf. Beim neuen Civic hat mir vor allem die angepasste Frontpartie gefallen, die einen sportlichen Touch mit sich bringt, nicht zuletzt durch die lang gezogenen Scheinwerfer und den schönen Übergang der einzelnen Elemente. Die Heckpartie hingegen finde ich weniger gelungen, da man von den runden Linienführungen der Frontpartie zu leicht eckigen Heckscheinwerfern übergeht, was meiner Meinung nach nicht zum Gesamtkonzept passt.

Der Innenraum ist recht hochwertig gestaltet, wobei man sich hier im Mittelklasse-Bereich einsortiert. Was mir besonders gut im Innenraum gefallen hat, waren zum einen die vielen Möglichkeiten an Anschlüssen, darunter auch für USB und ein Netzanschluss, womit man seine Smartphones und anderen tragbaren Geräte laden kann. Außerdem ist über den normalen Armaturen ein elektronisches Display angebracht, das auf der linken Seite noch einmal die aktuelle Fahrgeschwindigkeit digital angibt. Der Bordcomputer rechts, vermittelt zusätzliche Informationen zum Spritverbrauch.

Den Honda Jazz Hybrid bin ich als zweites Testfahrzeug an diesem Tag gefahren. Im Jazz Hybrid fällt vor allem die leise Fahrweise auf, die immer dann stattfindet, wenn der Verbrennungsmotor kaum oder gar nichts zu tun hat. Nur unter Vollast, sofern man einmal stark beschleunigen möchte, heult der Motor entsprechend auf. Anders als bei vielen anderen Hybrid-Fahrzeugen ist außerdem die “Gedenksekunde” verschwunden. Gemeint ist damit die Sekunde, wo man merkt, ob sich gerade der Elektromotor oder der Verbrennungsmotor zum Antriebssystem hinzu schaltet. Alles wirkt gut abgestimmt und “fließt” bei der Fahrt ineinander über.

Der Innenraum im Jazz Hybrid fällt zweckdienlich aus. Edle Materialien und Stoffe wurden zu gunsten des Preises natürlich weg gelassen. Bei der Fahrt fallen einem vor allem die einzelnen Armaturen ins Auge, die unter anderem die Geschwindigkeit und auch den Fahrmodus im Elektro-Antrieb anzeigen. Es gibt dabei eine dedizierte Anzeige, die angibt, ob ihr gerade die Akkus ladet oder die Energie ins Antriebssystem einspeist. Außerdem sollte man noch erwähnen, das der Kofferraum im Jazz Hybrid gar nicht so klein ausfällt, wie man es vielleicht denken könnte. Die Batterie ist clever im Fahrzeug verbaut worden und im Kofferaum passen locker zwei Kästen Bier nebeneinander und noch weitere Einkaufstüten oben drauf.

Sowohl der Honda Civic als auch der Jazz Hybrid sind gute Alternativen zu den deutschen Marken wie BMW, VW und Audi. Wer mehr Wert auf einen niedrigen Preis anstatt eine gehobene Ausstattung legt, der sollte sich beide Modelle einmal genauer bei den Händlern eures Vertrauens anschauen.

Anbei haben Stefan und Fabian noch Videos von unserer Testfahrt mit dem CR-V, dem Civic und dem Honda Jazz zusammen gestellt, das ihr euch auf jeden Fall anschauen solltet.

Weitere Fotos zum Honda Civic:

 

 

Weitere Fotos zum Honda Jazz Hybrid:

 

 

 

 

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